DATEV-Export Haufe X360: Was ändert sich mit 26R1?
HAUFE X360 · RELEASE 26R1 · FINANZBUCHHALTUNG
DATEV-Export Haufe X360 26R1: Mehr Flexibilität bei Buchungstexten, Belegfeldern und Festschreibung
Mit Haufe X360 26R1 werden wichtige Einstellungen für die Übergabe von Buchungsdaten an DATEV flexibler. Unternehmen können Buchungstexte und Belegfelder gezielter bestimmen. Zusätzlich lässt sich das Festschreibungskennzeichen optional mitgeben.
DATEV-Export Haufe X360 ist für viele Unternehmen die Verbindung zwischen ihrem ERP-System und der Steuerberatung. Damit Buchungssätze möglichst ohne aufwendige Nachbearbeitung weiterverarbeitet werden können, müssen Texte, Referenzen und andere Angaben richtig zugeordnet sein. Das Release 26R1 setzt genau dort an: Es erweitert die Konfigurationsmöglichkeiten und ermöglicht die optionale Übergabe des Festschreibungskennzeichens.
Buchungstext, Belegfeld 1 und Belegfeld 2 selbst bestimmen
Beim DATEV-Export Haufe X360 können Unternehmen die Feldbelegung in 26R1 gezielter auf die Anforderungen ihrer Steuerberatung abstimmen.
Bislang waren die Inhalte bestimmter DATEV-Felder im Export weitgehend vorgegeben. Mit der Erweiterung in Haufe X360 26R1 können Anwender den zu übergebenden Buchungstext sowie die beiden Belegfelder individuell konfigurieren oder manuell hinterlegen. Das ermöglicht eine Abstimmung auf die Abläufe und Anforderungen der jeweiligen Steuerkanzlei.
Buchungstext
Den Text für die DATEV-Buchung flexibel festlegen – etwa zur besseren Zuordnung und Lesbarkeit von Geschäftsvorfällen.
Belegfeld 1
Geeignete Referenzen übergeben, beispielsweise die Rechnungsnummer, sofern sie zur vereinbarten DATEV-Verarbeitung passt.
Belegfeld 2
Ein weiteres Belegfeld nach Bedarf belegen und so ergänzende Informationen für die Steuerberatung verfügbar machen.
Der Nutzen liegt vor allem in einer besser abgestimmten Datenübergabe: Die Kanzlei erhält die Informationen möglichst bereits an der gewünschten Stelle. Ob dadurch tatsächlich weniger Nacharbeit entsteht, hängt von der vereinbarten Belegung, den Buchungsvorgängen und dem DATEV-Importprozess ab.
Festschreibungskennzeichen optional an DATEV übergeben
Eine zweite Neuerung betrifft das Festschreibungskennzeichen. Beim DATEV-Export Haufe X360 kann dieses Kennzeichen mit 26R1 optional zusammen mit den Buchungsdaten übergeben werden. Unternehmen erhalten damit eine zusätzliche Einstellung, um die Datenübergabe an die abgestimmten Prozesse ihrer Buchhaltung und Steuerkanzlei anzupassen.
Mit Kennzeichen
Das Festschreibungskennzeichen wird in den Export aufgenommen, wenn dies für den vorgesehenen DATEV-Ablauf gewünscht ist.
Ohne Kennzeichen
Die optionale Einstellung wird nicht verwendet. Die weitere Verarbeitung erfolgt entsprechend dem abgestimmten Importverfahren.
Gerade wenn Buchungszeiträume intern bereits abgeschlossen sind, kann diese Steuerungsmöglichkeit relevant sein. Wie eine Buchung in DATEV tatsächlich behandelt wird, sollte jedoch immer mit der Kanzlei und anhand eines Testimports überprüft werden. Die bloße Übergabe eines Kennzeichens ersetzt weder die Abstimmung zum Buchungsprozess noch erforderliche fachliche Prüfungen.
DATEV-Export Haufe X360: So gelangen Buchungsdaten zur Steuerberatung
Der grundsätzliche Exportweg bleibt nachvollziehbar: Die Buchungsdaten entstehen im ERP-System, werden für die DATEV-Übergabe vorbereitet und anschließend in der Kanzlei verarbeitet. Die neuen Optionen greifen bei der Aufbereitung des Exports.
Buchungen in Haufe X360
Aus Rechnungen, Gutschriften und weiteren buchhalterischen Geschäftsvorfällen entstehen die relevanten Buchungsdaten.
Export konfigurieren
Buchungstext, Belegfeld 1 und Belegfeld 2 festlegen und entscheiden, ob das Festschreibungskennzeichen ausgegeben werden soll.
Daten an DATEV übergeben
Den Export bereitstellen, in DATEV importieren und die Zuordnung sowie Verarbeitung gemeinsam mit der Steuerberatung kontrollieren.
Was bedeutet die DATEV-Export-Erweiterung für Unternehmen?
Der DATEV-Export Haufe X360 wird mit 26R1 besonders für Unternehmen flexibler, die ihre Finanzbuchhaltung im ERP vorbereiten und regelmäßig mit einer externen Steuerberatung zusammenarbeiten. Die Erweiterung kann den Datenaustausch erleichtern. Entscheidend ist eine konsistente Zuordnung, die auf beiden Seiten gleich verstanden wird.
Weniger Rückfragen
Gut gewählte Buchungstexte und Belegreferenzen machen Datensätze für die Kanzlei leichter nachvollziehbar.
Passend zu Kanzleivorgaben
Die neuen Einstellungen bieten mehr Spielraum, um vereinbarte Beleginformationen gezielt zu übergeben.
Bewusste Festschreibung
Die optionale Kennzeichenübergabe erlaubt eine abgestimmte Gestaltung des Importprozesses.
Besser testbare Abläufe
Ein Musterexport zeigt, ob Rechnungsnummern, Referenzen und Buchungstexte in DATEV richtig ankommen.
FAQ: DATEV-Export Haufe X360 26R1
Was ist beim DATEV-Export Haufe X360 in 26R1 neu?
Buchungstext, Belegfeld 1 und Belegfeld 2 sind konfigurierbar beziehungsweise manuell belegbar. Außerdem kann das Festschreibungskennzeichen optional mit exportiert werden.
Muss ich das Festschreibungskennzeichen aktivieren?
Nein. Die Übergabe des Kennzeichens ist optional. Ob sie für Ihren DATEV-Prozess sinnvoll ist, sollte mit der Steuerberatung abgestimmt werden.
Kann ich die Belegfeld-Konfiguration sofort produktiv einsetzen?
Die bereitgestellten Unterlagen kennzeichnen die Funktion als experimentell. Deshalb empfehlen wir vor der produktiven Nutzung einen Testexport und die fachliche Freigabe durch Ihre Steuerkanzlei.
Welche Informationen können in die Belegfelder?
Die Belegung ist anpassbar. Beispielsweise können passende Rechnungsnummern oder andere Referenzen sinnvoll sein, sofern dies mit dem eingesetzten Importverfahren vereinbart wurde.