PDF in ZUGFeRD umwandeln: 4 Schritte – Einfach erklärt

DOCBOX® E-INVOICE EDITION · E-RECHNUNG · DIGITALISIERUNG

Keine passende E-Rechnungs-Software? Kein Problem. Erstellen Sie Ihre Rechnungen weiterhin mit dem bisherigen Programm als PDF. Die DOCBOX® E-Invoice Edition ergänzt die Umwandlung in das ZUGFeRD-Format, den elektronischen Versand und die digitale Archivierung.

Vorhandene Software behalten Rechnungsdaten erkennen ZUGFeRD erstellen Digital archivieren

PDF in ZUGFeRD umwandeln wird für viele Unternehmen spätestens mit den nächsten Stufen der E-Rechnungspflicht wichtig. Besonders dann, wenn die bisherige Rechnungssoftware zwar zuverlässige PDF-Rechnungen erstellt, aber keine strukturierten E-Rechnungen ausgeben kann. Genau hier setzt die DOCBOX® E-Invoice Edition an: Sie ergänzt vorhandene Abläufe, statt einen vollständigen Softwarewechsel vorauszusetzen.

01 · Ausgangssituation

Warum eine normale PDF-Rechnung nicht mehr ausreicht

Eine per E-Mail verschickte PDF-Datei ist zwar digital, enthält aber nicht automatisch die vorgeschriebenen strukturierten Rechnungsdaten. Seit dem 1. Januar 2025 gilt eine einfache PDF-Rechnung im umsatzsteuerlichen Sinn grundsätzlich nicht mehr als E-Rechnung, sondern als „sonstige Rechnung“. Für inländische B2B-Umsätze gelten bei der Ausstellung noch Übergangsregeln. Wer eine PDF in ZUGFeRD umwandeln möchte, muss deshalb die Anforderungen an strukturierte Rechnungsdaten beachten.

PDF

Bisherige PDF-Rechnung

Für Menschen gut lesbar, aber ohne einen strukturierten Datensatz nicht automatisch als E-Rechnung geeignet.

PDF + XML

ZUGFeRD-E-Rechnung

Kombiniert ein lesbares PDF mit eingebetteten strukturierten Rechnungsdaten – im passenden Profil elektronisch verarbeitbar.

PDF in ZUGFeRD umwandeln: PDF-Rechnung wird durch Datenerkennung zur strukturierten E-Rechnung
Von der PDF-Ausgangsrechnung zur ZUGFeRD-E-Rechnung: Die DOCBOX® unterstützt die Datenerkennung und Umwandlung.
Wichtig: Die erzeugte ZUGFeRD-Datei muss ein für den jeweiligen Anwendungsfall geeignetes Profil und die erforderlichen Rechnungsangaben enthalten. Die automatische Erkennung ersetzt keine inhaltliche Prüfung.
02 · Die Lösung

DOCBOX® E-Invoice Edition: PDF rein, ZUGFeRD raus

Die E-Invoice Edition ergänzt bestehende Rechnungs-, ERP- oder Faktura-Programme. Rechnungen werden zunächst wie gewohnt erstellt. Anschließend erkennt die Cloud-Lösung die relevanten Informationen aus dem PDF KI-gestützt und stellt sie für die ZUGFeRD-Erstellung bereit. Der weitere Ablauf umfasst den eingerichteten Versand und die digitale Archivierung. So können Sie PDF in ZUGFeRD umwandeln, ohne Ihren bisherigen Faktura-Prozess vollständig neu aufzubauen.

1

Rechnung als PDF erstellen

Sie arbeiten weiterhin in Ihrer vertrauten Rechnungssoftware und erzeugen wie bisher eine PDF-Ausgangsrechnung.

2

Daten automatisch erkennen

Die DOCBOX® analysiert das Dokument KI-gestützt und bereitet Rechnungsnummer, Beträge, Empfängerdaten und weitere relevante Informationen auf.

3

ZUGFeRD erstellen und versenden

Die erkannten Daten werden für die strukturierte E-Rechnung genutzt. Der Versand erfolgt über den vorgesehenen, eingerichteten Prozess.

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Digital archivieren und wiederfinden

Die Ausgangsrechnung wird in der DOCBOX® abgelegt, bleibt recherchierbar und kann in einen nachvollziehbaren Archivierungsprozess eingebunden werden.

DOCBOX E-Invoice Edition: PDF-Rechnung automatisch erkennen, ZUGFeRD-Rechnung an Kunden versenden und archivieren
Der Ablauf im Überblick: Rechnung wie gewohnt erstellen, Daten erkennen, ZUGFeRD versenden und archivieren.
03 · Gesetzliche Fristen

E-Rechnungspflicht 2027 und 2028: Wen betrifft sie?

Die Ausstellungspflicht für E-Rechnungen bei den grundsätzlich erfassten inländischen B2B-Umsätzen wird schrittweise wirksam. Entscheidend ist auch der Gesamtumsatz des Rechnungsausstellers im Vorjahr. Die grundsätzliche Empfangspflicht besteht bereits seit Anfang 2025.

01.01.2025

Empfang von E-Rechnungen

Inländische Unternehmen müssen E-Rechnungen grundsätzlich empfangen können.

01.01.2027

Nächste Stufe der Ausstellungspflicht

Unternehmen mit mehr als 800.000 € Gesamtumsatz im Vorjahr können die allgemeine Übergangsregel für sonstige Rechnungen nicht mehr nutzen.

01.01.2028

Ende der allgemeinen Übergangsfrist

Auch für Unternehmen mit geringerem Vorjahresumsatz gilt die E-Rechnungspflicht grundsätzlich, soweit keine Ausnahme besteht.

Die dargestellten Fristen beziehen sich auf die gesetzlichen Übergangsregeln für inländische B2B-Umsätze. Es bestehen Ausnahmen, beispielsweise für bestimmte Kleinbetragsrechnungen und Leistungen von Kleinunternehmern. Maßgeblich sind die jeweils anwendbaren gesetzlichen Regelungen.

04 · Vorteile für Unternehmen

E-Rechnung einführen, ohne die Rechnungssoftware zu wechseln

Nicht jedes Unternehmen möchte sein eingespieltes Rechnungsprogramm allein wegen der elektronischen Ausgangsrechnung ersetzen. Wenn die bestehenden PDF-Dokumente für die Verarbeitung geeignet sind, kann eine ergänzende Lösung den Umstellungsaufwand deutlich reduzieren. So lässt sich PDF in ZUGFeRD umwandeln, während die gewohnte Rechnungserstellung bestehen bleibt.

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Vertraute Abläufe behalten

Ihre Mitarbeiter arbeiten in der gewohnten Rechnungssoftware weiter. Das reduziert Veränderungen bei Schulung und Bedienung.

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Weniger manuelle Arbeit

Relevante Rechnungsdaten werden KI-gestützt erkannt und für die Erstellung strukturierter E-Rechnungen aufbereitet.

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Versand und Archiv im Prozess

Die Lösung verbindet Rechnungserstellung, elektronischen Versand und nachvollziehbare digitale Ablage.

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Cloud statt eigener DOCBOX-Server

Die E-Invoice Edition wird als Cloud-Lösung angeboten. Eine eigene DOCBOX®-Serverinstallation ist dafür nicht erforderlich.

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Ausbaufähig zum DMS

Wer später weitere Dokumentenprozesse digitalisieren will, kann die Lösung nach Anbieterangaben zur vollständigen DOCBOX® erweitern.

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Passend zum Bestand prüfen

Entscheidend sind Ihre konkreten PDF-Rechnungen, Pflichtangaben, Sonderfälle und Anforderungen an den Rechnungsversand.

DOCBOX E-Invoice Edition: Vorteile durch Automatisierung, Compliance und Sicherheit, Integration sowie breite Abdeckung
Die vier Vorteile: Automatisierung, Compliance und Sicherheit, Integration in bestehende Prozesse und breite Abdeckung.
05 · Praxis-Check

Kann Ihre PDF-Rechnung automatisch zur E-Rechnung werden?

Ob sich Ihre bisherigen PDF-Rechnungen zuverlässig in ZUGFeRD umwandeln lassen, hängt unter anderem vom Aufbau der Belege und der Erkennbarkeit der Rechnungsdaten ab. Eine sinnvolle Einführung beginnt deshalb mit echten Beispielen aus dem Unternehmen. Wenn Sie PDF in ZUGFeRD umwandeln möchten, sind besonders wichtig:

  • Vollständige und korrekte Pflichtangaben auf der Ausgangsrechnung
  • Erkennbare Positionen, Steuersätze, Beträge und Rechnungsempfänger
  • Besondere Rechnungsarten wie Abschläge, Gutschriften oder Stornos
  • Das benötigte ZUGFeRD-Profil und die Anforderungen Ihrer Kunden
  • Ein geregelter Prüf-, Freigabe-, Versand- und Archivierungsprozess
Unser Praxistipp: Testen Sie die Umsetzung zunächst mit mehreren typischen Rechnungsbeispielen. So wird frühzeitig sichtbar, ob der bestehende PDF-Aufbau geeignet ist und wo Anpassungen erforderlich sind.
06 · Häufige Fragen

Drei Fragen zur DOCBOX® E-Invoice Edition

Kann ich PDF in ZUGFeRD umwandeln, ohne meine Software auszutauschen?

Nicht zwingend. Gerade wenn die vorhandene Software gut funktioniert und geeignete PDFs erzeugt, kann die DOCBOX® E-Invoice Edition die fehlenden E-Rechnungsfunktionen ergänzen.

Ist jede PDF-Rechnung automatisch eine gültige E-Rechnung?

Nein. Erst ein geeignetes strukturiertes Rechnungsformat mit korrekten Angaben erfüllt die entsprechenden Anforderungen. Die erzeugte Datei und der Prozess sollten geprüft werden.

Benötigen wir einen eigenen DOCBOX®-Server?

Für die E-Invoice Edition nach Anbieterbeschreibung nicht: Sie ist als Cloud-Lösung konzipiert. Welche Voraussetzungen im Einzelfall bestehen, lässt sich im Beratungsgespräch klären.