Rezension und Referenzgeschichte
Per ERP das Auftragswesen und die Produktion perfektionieren
Warum unsere ERP-Lösung bei der Vertiliner GmbH für mehr Tempo sorgt
Die Zusammenarbeit mit Vertiliner zeigt, wie innovative Technik und intelligente ERP-Lösungen Hand in Hand gehen. Vertiliner bietet ein patentiertes System zur grabenlosen Sanierung von Schachtbauten, das flexibel, witterungsunabhängig und statisch tragfähig ist.
Um die Vielzahl individueller Aufträge effizient zu steuern, entwickelte SYSolution gemeinsam mit Vertiliner ein passgenaues ERP-System, das Auftragswesen und Produktion nahtlos verbindet. Von der Planung bis zur Rechnungsstellung unterstützt das System die Mitarbeitenden bei allen Arbeitsschritten. Durch Analyse, Abstimmung und regelmäßiges Feintuning konnten Abläufe automatisiert, Transparenz geschaffen und Prozesse spürbar beschleunigt werden.
Die Lösung von SYSolution erleichtert nicht nur den Arbeitsalltag, sondern sichert langfristig Effizienz, Genauigkeit und Wachstum – eine Partnerschaft, die Vertrauen, Pragmatismus und echten Mehrwert vereint.
Die Vorteile für Vertiliner im Überblick
Hilfreich: Automatisierte Unterstützung bei der Produkt-Konfiguration
Transparent: Erfassung von Arbeitszeiten und -schritten in der Produktion
Einfach: Versand von Auftragsbestätigung und Co. direkt aus dem ERP-System heraus
Präzise: Aktualisierung des Warenbestand – je nach Materialverbrauch in der Produktion
Schnell: Rechnungserstellung per ERP auf Basis der vorhandenen Lieferdokumente
Geplant: Dashboard zur Auswertung von KPIs – wie zum Beispiel Deckungsbeiträge und Kostenentwicklung
In kleinen Schritten zur perfekten Lösung
5 Fragen – 5 Antworten
zu unserer Haufe X360 Lösung bei Vertiliner
Eine reibungslose Auftragsabwicklung ist essenziell für den Unternehmenserfolg. Mit Haufe X360 optimieren Sie diesen Prozess durch flexible Auftragsarten und individuelle Workflows. Ein hoher Automatisierungsgrad sorgt für mehr Effizienz, während vollständige Transparenz fundierte Entscheidungen ermöglicht.
1. Wie war die Ausgangslage?
Eine patentierte Technologie zur schnellen Sanierung von maroden Schachtbauten – dafür steht Vertiliner®. Kunden aus ganz Europa vertrauen auf die innovative Lösung. Hierbei führen Experten einen nahtlosen, glasfaserverstärkten und mit Harz imprägnierten Schlauch in den Schacht rein und härten ihn anschließend mit UV-Licht aus. Die Querschnitte des Schachts werden vorab in den Schlauch (während seiner Produktion) eingearbeitet – ein Aufgraben oder Heben des Konus ist somit nicht notwendig. Außerdem ist dieses wirtschaftliche System sehr flexibel, denn es kommt bei senkrechten Standardschächten, eckigen Schächten sowie Schächten mit variabler Querschnittsform zum Einsatz. Und: Der Vertiliner® ist witterungs- und untergrundunabhängig, schnell ausführbar, statisch tragfähig, druckwasserdicht und langlebig.
2. Wie kam es zur Wahl von Haufe X360?
Der gesamte Arbeitsprozess startet mit dem Aufmaß des Schachtes per Hand oder per Schachtscan, damit der Schlauch in Wandstärke, Querschnitt und Länge perfekt passt. Anschließend entstehen am Standort von Vertiliner viele Unikate, was die Steuerung der Produktionsprozesse erschwert. „In der Vergangenheit erfolgte vieles mit Excel“, erklärt dazu Bianca Kufner von Vertiliner. „Zuerst wurden die ermittelten Aufmaße des Schachts in eine Skizze eingetragen. Anschließend haben wir diese Daten manuell in eine Tabelle überführt, damit eine Berechnung der benötigten Fläche und dadurch auch Berechnung des Materialverbrauchs erfolgen konnte. Diesen langwierigen Ablauf wollten wir per ERP weitgehend automatisieren.“ Die Wahl von Haufe X360 erfolgte dann direkt auf unsere Empfehlung hin – wir waren uns sicher, dass dieses ERP-System eine gute Lösung für die Aufgaben von Vertiliner darstellt. Schließlich lässt es sich flexibel anpassen. Auch die Steuerung einer Produktion mit vielen Unikaten stellt kein Problem dar.
3. Wie erfolgte die Modellierung des ERP-Systems durch unsere Experten?
Unser Team war mehrmals vor Ort und analysierte die Prozesse des Unternehmens: Wer benötigt welche Informationen, wie werden diese Informationen bereit gestellt und wann wird der nächste Prozess angestoßen – je genauer wir das verstehen, desto schneller kommen wir zu einem passgenauen ERP-System. Anschließend startete ein ebenso gründliches „Feintuning“ – die Testversion wurde über mehrere Wochen hinweg perfektioniert. Regelmäßige Rückmeldungen der User bildeten dafür die Basis. Mittlerweile ist das ERP-System rund drei Jahre bei Vertiliner erfolgreich im Einsatz, wobei wir als Servicepartner weiter unterstützen.
4. Was zeichnete die Umstellung ansonsten aus?
Bei unserer Arbeit spielte beispielsweise eine Rolle, dass das Unternehmen nicht nach Stückzahlen, sondern nach Fläche seine Preise berechnet. Außerdem gibt es unzählige Produktvarianten mit verschiedenen Wandstärken, Rohmaterialien und Schachtformen. Diese Vielfalt deckt das finale ERP-System heute komplett ab, weshalb viele Prozesse teilautomatisiert ablaufen können.
5. Wie profitiert das Unternehmen vom neuen ERP?
Produktkonfiguration: Im ersten Schritt geben Mitarbeitende die Schachtaufmaße in das Auftragsmodul ein, wobei Haufe X360 einerseits überprüft, ob die Daten plausibel sind und zueinander passen. Andererseits berechnet das System anhand der Eingaben bestimmte Materialmengen und -arten, die für die Kalkulation wichtig sind. „Wenn ich die gewünschte Wandstärke und das Material für den Schlauch eintippe, starten im Hintergrund dazugehörige Berechnungen. Das System schlägt mir beispielsweise vor, welche Folien in der Produktion zu verwenden sind. Alleine mit diesen Funktionen sparen wir enorm viel Zeit ein“, erklärt Bianca Kufner.
Produktionsprozess: Auch der Versand einer Auftragsbestätigung erfolgt quasi im Handumdrehen. Wenige „Klicks“ im System genügen. Es enthält unter anderem die finalen Vertiliner-Maßangaben, wobei diese Daten auch dem Produktionsbereich per ERP-System vorliegen – die Experten starten direkt mit ihrer Arbeit, wenn der Auftrag im System freigegeben wurde. Außerdem verbuchen sie ihre Arbeitszeiten und den Materialverbrauch im System. Und: Sobald alle Arbeitsschritte gebucht sind, wechselt der Produktionsauftrag automatisch auf „beendet“ – was nachfolgende Lieferprozesse initiiert.
Buchhaltung: Nicht zuletzt profitierten Rechnungswesen und Warenwirtschaft von unserer Lösung. Dabei generiert Haufe X360 selbstständig eine Rechnung, wenn zuvor die Lieferdokumente (ebenso per ERP) erstellt wurden. „Ich füge nur noch die Lieferkosten hinzu. Der Versand der Rechnung erfolgt völlig unkompliziert aus dem System heraus“, erklärt Bianca Kufner. Im Übrigen gilt auch für die dazugehörige Warenwirtschaft: Schnelle Prozesse geben die Richtung vor. Dabei aktualisiert das System zum Beispiel den Lagerbestand je nach Materialverbrauch.